Meine Kunst verstehen
Natur beobachten.Struckturen entdecken. Innere Welten sichtbar machen.
Eine künstlerische Auseinandersetzung mit Natur,Zeit und menschlichem Erleben.
Meine Malerei beginnt mit dem genauen Blick auf die Natur. Mich interessieren nicht allein ihre Formen und Farben, sondern auch die verborgenen Bewegungen, Strukturen und Stimmungen, die sich in ihr zeigen.
In meinen Arbeiten verbinde ich Naturbeobachtung mit einer freien, expressiven Bildsprache. Schichtungen, Spuren, Kontraste und metallische Akzente schaffen Bildräume, in denen sich Gegenständliches und Abstraktes begegnen.
Meine Werke laden dazu ein, länger hinzusehen. Denn ein Bild kann mehr sein als die Darstellung eines Motivs: Es kann Fragen aufwerfen, Erinnerungen berühren und eigene Gedanken entstehen lassen.
Die Natur als Ausgangspunkt
Eine Schnecke, ein Fisch oder ein Eisvogel ist für mich mehr als ein Motiv. Jedes dieser Lebewesen eröffnet einen Zugang zu einer Welt voller Bewegung, Anpassung und Veränderung.
Mich interessiert das Verhältnis zwischen dem einzelnen Lebewesen und seiner Umgebung. Was nehmen wir wahr, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf das Kleine richten? Welche Zusammenhänge bleiben verborgen, solange wir nur flüchtig hinsehen?
Aus solchen Beobachtungen entwickle ich meine eigene Bildsprache. Die Natur wird dabei nicht einfach abgebildet, sondern in Farbe, Form und Struktur künstlerisch neu interpretiert.
Die Natur liefert mir keine fertigen Antworten.Sie eröffnet mir neue Fragen
Farbe als Seelenlandschaft
Farben können Stimmungen erzeugen, Gegensätze sichtbar machen und Erinnerungen wachrufen. In meiner Malerei treffen leuchtende und zurückgenommene Farbtöne, helle Akzente und dunkle Bildräume aufeinander.
Die entstehenden Spannungen verstehe ich als Möglichkeit, innere Zustände anzudeuten, ohne sie eindeutig festzulegen. Ein Bild darf Unruhe vermitteln und zugleich Ruhe ausstrahlen. Es darf offenbleiben und unterschiedliche Wahrnehmungen zulassen.
So wird die gemalte Landschaft zu einem Raum, in dem sich äußere Natur und inneres Erleben begegnen.
Mich interessiert der Moment,in dem Farbe nicht mehr nur Farbe ist, sondern Gefühl und Bedeutung erhält.
Die Sprache der Oberfläche
Die Oberfläche ist ein wesentlicher Bestandteil meiner künstlerischen Arbeit. Grob gewebte Baumwolle, auch als Segeltuch bekannt, bietet einen eigenständigen Bildgrund mit einer spürbaren Struktur.
Acrylmalerei, serigrafische Elemente und metallische Materialien wie Schlaggold treten miteinander in Beziehung. Schichtungen, Spuren und Kontraste erzeugen eine Oberfläche, die je nach Lichteinfall unterschiedlich erscheint.
Dabei geht es mir nicht allein um den visuellen Effekt. Das Material wird zum Teil der Aussage. Es verleiht dem Bild Körper , Widerstand und eine eigene Präsenz
Die Struktur erzählt mit – oft schon, bevor wir das Motiv erkennen.
Natur, Zeit und Mensch
Vom genauen Blick auf die Natur zu den Fragen underer Gegenwart.
Die intensive Beobachtung der Natur eröffnet einen größeren Zusammenhang: Wie nehmen wir unsere Umwelt wahr, und wie verändert sich unser Verhältnis zu ihr?
Die Naturforschung Alexander von Humboldts steht für mich als gedanklicher Bezugspunkt für einen umfassenden Blick auf die Zusammenhänge der Natur. Mich beschäftigt die Frage, wie sich dieser Blick in unsere Gegenwart übertragen lässt.
Die Schnecke wird in meiner Arbeit zum Sinnbild für ein eigenes Tempo. Der Fisch verweist auf Bewegung und das Element Wasser, der Eisvogel verbindet Farbe, Lebendigkeit und die besondere Präsenz eines Tieres in seiner Umgebung.
Diese Motive stehen nicht für eine einzige festgelegte Botschaft. Sie eröffnen unterschiedliche Möglichkeiten, über Vergänglichkeit, Veränderung und unsere Beziehung zur natürlichen Welt nachzudenken.
Vielleicht beginnt ein neues Verständnis der Welt damit, dass wir wieder genauer hinsehen.
Entdecken Sie meine Werkserien
Schnecke
Natur, Struktur und Zeit. Die Schnecke wird zum Ausgangspunkt für Bildwelten, in denen sich Bewegung, Wandel und innere Zustände begegnen.
Eisvogel
Farbe, Lebendigkeit und mythologische Deutungen verbinden sich mit meiner Auseinandersetzung mit diesem besonderen Vogel.
Fisch
Bewegung, Wasser und die Struktur des Materials prägen eine Serie, die natürliche Formen in eine eigenständige expressive Bildsprache überführt.
Berlin
Stadt, Erinnerung und architektonische Zeichen werden zum Ausgangspunkt für Arbeiten über Identität, Geschichte und Wahrnehmung.
Kunst beginnt mit dem genauen Hinsehen.
Ich lade Sie ein, meine Werke zu entdecken und Ihre eigene Beziehung zu ihnen zu entwickeln.
Jürgen Deimann
Sie interessieren sich für ein Original oder möchten mehr über eine Werkserie erfahren? Nehmen Sie gern direkt Kontakt mit mir auf.